Familienrecht 2018-06-04T15:57:08+00:00

Familienrecht

Das Familienrecht behandelt neben dem gerichtlichen Verfahren der Scheidung, den Versorgungsausgleich zwischen den Ehepartnern, das bedeutet den Ausgleich der jeweiligen Rentenanwartschaften, welche während der Ehezeit von beiden Ehepartnern angesammelt wurden.

Ferner muss eventuell der Hausrat (sog. Hausrataufteilungsverfahren) zwischen den Eheleuten aufgeteilt werden.

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Des Weiteren findet ebenfalls eine Teilung des während der Ehezeit erworbenen Vermögens statt.

Dies wird als Zugewinn bezeichnet.

Außerdem sind Fragen in Bezug auf den Trennungsunterhalt (Unterhalt vom Zeitpunkt der Trennung bis zur rechtskräftigen Scheidung) und den nachehelichen Unterhalt (Unterhalt ab rechtskräftiger Scheidung) abzuklären.

Falls minderjährige Kinder vorhanden sein sollten, gilt es ebenfalls den Unterhalt für diese zu berechnen und geltend zu machen, wobei grundsätzlich die Düsseldorfer Tabelle bei der Berechnung einschlägig ist.

Dieser Aspekt des Familienrechts ist allerdings nicht nur im Rahmen einer Trennung Thema einer rechtlichen Beratung, sondern ebenfalls bei nicht-Eheleuten oder bereits geschiedenen Personen. Außerdem sieht das Gesetz bei Eltern eines minderjährigen Kindes grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht vor.

Dieses kann bei dem Vorliegen gewisser Voraussetzungen allerdings auf einen der Elternteile übertragen werden.

Es wird deutlich, dass im Familienrecht neben der emotionalen Ebene besonders die finanziellen Aspekte zu berücksichtigen sind.

Dahingehend ist es bei dem Vorliegen gewisser Voraussetzungen, mitunter dem Einvernehmen der Ehepartner, möglich, das eigentliche Scheidungsverfahren durch einen Anwalt statt durch zwei Rechtsanwälte gerichtlich durchführen zu lassen. Dies erspart mitunter die Kosten für einen zweiten Anwalt.

Letztendlich kann bei dem Vorliegen des Einvernehmens zwischen den Ehepartnern oder einer Mediation, der Zugewinnausgleich (der Ausgleich des während der Ehezeit angesammelten Vermögens) durch einen notariellen Vertrag geregelt werden, sog. Scheidungsfolgenvereinbarung.

Dies macht ein kostenintensives und meist langjähriges Gerichtsverfahren überflüssig.

Weitere nützliche Informationen finden Sie ebenfalls auf der Internetseite: scheidungsrecht.org

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