Unterhalt2019-04-12T14:11:39+00:00

• Familienrecht • Unterhalt •

Das Gesetz unterscheidet im Familienrecht zwischen dem Trennungsunterhalt und dem nachehelichen Unterhalt, welcher ab Rechtskraft der Scheidung gezahlt werden muss.

Bei Letzterem hat durch die Novellierung des Gesetzes und der Einführung des “Prinzips der Selbstverantwortung” die Tendenz in der Rechtssprechung stattgefunden diesen zu befristen.

Mitunter sind in diesem Zusammenhang Faktoren, wie zum Beispiel die Ehezeit und/ oder Kindererziehungszeiten, aber auch ein eventuell neuer Lebenspartner ausschlaggebend und zu berücksichtigen.

Maßgeblich wird das Unterhaltsrecht ebenfalls von dem Unterhalt für Kinder geprägt.

Differenziert wird zwischen dem Unterhalt für minderjährige Kinder und Unterhalt für volljährige Kinder.

Dabei wird nochmals differenziert zwischen privilegierten und nicht privilegierten volljährigen Kindern. Dies bedeutet, dass die volljährigen Kinder entweder auf eine Stufe mit den minderjährigen Kindern gestellt werden, oder nicht.

Dies ist insbesondere entscheidend, sollte der Unterhaltspflichtige nicht über ein ausreichendes bereinigtes Nettoeinkommen verfügen, sprich nicht sämtlichen Bedarf gegenüber mehreren Kindern sicher stellen können.

Ausschlaggebend für die Berechnung ist grundsätzlich das bereinigte Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen. Von diesem aus wird anhand der sog. Düsseldorfer Tabelle der Unterhalt für das minderjährige Kind bestimmt.

Dabei ist darauf zu achten, dass die Düsseldorfer Tabelle von der Unterhaltspflicht gegenüber einem minderjährigem Kind ausgeht.

Mitunter ist daher der Unterhaltspflichtige verpflichtet in dem Stufensystem der Düsseldorfer Tabelle, den Unterhalt für Kinder entsprechend der nächst höheren Stufe gegenüber dem minderjährigen Kind zu zahlen.

Für weitere Informationen haben wir einige Internetseiten für Sie zusammengestellt, um Ihnen einen besseren Überblick zu verschaffen.

der Kindesunterhalt
der Trennungsunterhalt